Senja


 
Senja ist zweifellos eine der schönsten Inseln in Norwegen - und das will schon etwas heißen! Geprägt von der letzten Eiszeit ist die Natur hier an der Atlantik-Küste wild und schroff und erinnert unweigerlich an die Naturkulisse der etwas südlicher liegenden Lofoten. Senja ist die drittgrößte Insel Norwegens und befindet sich südwestlich von Tromsø.
 
Zur Zeit ist Senja noch ein absoluter Geheimtipp und wurde bislang von manchem Angler auf dem Weg Richtung Norden "links liegen gelassen" - sehr zu Unrecht wie wir meinen, denn Senja bietet nicht nur eine traumhafte Natur, sondern auch ein phantastische Fischen. Ob große Dorsche, Schellfische, kampfstarke Pollacks oder Köhler - die Palette der Fischarten ist hier sehr vielfältig und Langeweile kommt beim Fischen bestimmt nicht auf.
 
Neben der "normalen" Fischerei gibt es auch für Tiefseespezialisten einen ganz besonderen Reiz, denn das Tiefseegebiet "Eggerkanten" am Rande des Kontinentalschelfs ist von Senja aus mit größeren Booten in nur etwa 3,5 Stunden erreichbar. Hier werden von den Berufsfischern regelmäßig große Mengen Schwarzer Heilbutte und Rotbarsche jenseits der 20 Pfund Marke erbeutet. Zugegeben - diese Art der Fischerei ist sehr extrem (vor allem extrem tief) und bislang noch fast überhaupt nicht erforscht, aber genau hierin liegt natürlich der Reiz und wir werden den Möglichkeiten in naher Zukunft noch genauer auf den (im wahrsten Sinne des Wortes) "Grund" gehen.
 
Aber auch abseits der Fischerei im Meer kann man viel erleben wie z.B. Kanufahrten auf einem der zahlreichen Seen, Pilze oder Beeren sammeln. Die Mitternachtssonne scheint auf Senja vom 23.05. - 21.07..
 
Einen Einruck haben wir auf Senja sehr schnell gewonnen: Hier findet man Erholung pur!
 
Husøy
 
Husøy kann man mit Recht als die "Perle Senjas" bezeichnen. Ein kleines malerisches Eiland, welches unweigerlich das Gefühl erzeugt, dass man hier sein eigenes, kleines Paradies gefunden hat. Allein der Blick, den man bei der Ankunft genießt, wenn man gerade den letzten Bergtunnel auf dem Weg nach Husøy passiert hat und nun vom Berg auf die traumhafte Insel herabblickt, entschädigt schon für die lange Anfahrt. Husøy liegt durch die umgebenen Berge sehr gut geschützt. Daher ist das Revier meist auch bei etwas schlechterem Wetter noch gut beangelbar. Ihre Gastgeberin Berit Tangen hat hier ein sehr gemütliche Wohnhaus mit großer Terrasse erst im Sommer 2006 komplett renoviert.
 

 

 
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