Ballstad

Winterfischen auf den Lofoten - ein unvergessliches Erlebnis!


 
Mitten im Herzen der Lofoten, auf der Insel Vestvågøy gelegen, befindet sich der kleine Fischerort Ballstad. Seit über tausend Jahren hat hier die Fischerei - insbesondere auf den Skrei (also auf den Winter-Dorsch) - eine große Tradition. Wenn der Skrei von Februar bis April an der Küste auftaucht, kann man die Lofoten von einer Seite erleben, die den normalen Sommer-Touristen immer verborgen sein wird. Die echte Lofot-Fischerei, abseits vom Tourismus und dazu die gewaltige Natur mit all Ihren Facetten - schneebedeckte Berge, Nordlichter, und Sonnenauf- bzw. untergänge mit Lichtverhältnissen, wie man sie nur im Winter erleben kann. Man muss es einfach gesehen haben.
 
Kræmmervika Rorbuer besteht aus insgesamt 34 historischen Gebäuden, die alle um 1850 erbaut wurden. Neben einem Restaurant und einem urigen Pub gibt es hier eine Reihe von Rorbuer (so nennt man die traditionellen Fischerunterkünfte), die zwar modernisiert wurden, aber im Wesentlichen alle noch im Urzustand erhalten sind. Wenn man in diesen Unterkünften wohnt, spürt man den Hauch der jahrhunderte alten Geschichte dieses Ortes.
 
Foto: Kraemmervika Rorbuer

 
Im Gegensatz zu fast allen anderen Destinationen auf den Lofoten wird hier auch die Möglichkeit angeboten, das Winterfischen zu erleben. Und das Erlebnis ist es auch, was hierbei absolut im Vordergrund steht. Man kann im Winter sehr schöne Fische auf den Lofoten fangen, aber man muss natürlich auch wissen, dass z. B. der Skrei zu unterschiedlichen Zeiten an der Küste auftaucht und dies nie genau vorherzusagen ist. Zum Glück gibt es aber auch einen Dorschstamm, der sich ganzjährig vor der Küste aufhält und den man praktisch auch fangen kann, falls der Skrei noch nicht in den Vestfjord gezogen ist. Was man ebenfalls wissen muss ist, das im Winter die Tage recht kurz sind (Mitte Januar etwa 6-7 Stunden Tageslicht, im März dann aber schon 12 Stunden) und das Wetterrisiko natürlich etwas größer ist, als im Sommer. Man sollte also grundsätzlich etwas mehr Zeit mitbringen (daher auch unser attraktives Winterangebot). Dafür bietet dieses Revier aber auch Vorzüge für das Winterfischen, die man anderenorts vergeblich suchen wird.
 

 
Grundvoraussetzung hierfür stellt eine Bootsflotte dar, die entlang der gesamten norwegischen Küste ihresgleichen sucht und aus Arvor 230 (7,20 Meter lang/150 PS Diesel) und Arvor 250 (7,50 Meter lang/230 PS Diesel) Kajütbooten besteht. Hinzukommt, dass Ballstad optimal gelegen ist. Zunächst einmal sehr interessante Fischgründe direkt vor der Tür im Vestfjord, dann in unmittelbarer Nähe, der Nappstraumen, welches die Verbindung zum Atlantik darstellt. Durch diesen Straumen ist das Revier auch nicht so wetteranfällig, da man hier auch bei frischeren Winden oft noch problemlos fischen kann. Bei sehr gutem Wetter hingegen kann man auch ohne Schwierigkeiten an der Aussenseite im offenen Atlantik fischen, oder sogar Richtung Malstrom fahren, der von Ballstad auch nur etwas mehr als eine Stunde Fahrt mit den kräftigen Booten entfernt ist.
 
Foto: Kraemmervika Rorbuer

 
Allgemeine Einrichtungen der Anlage
- Filetierplatz mit fließend Wasser
- Gefriermöglichkeiten
- Restaurant mit Pub

 
Die Unterkünfte
Es gibt 3 verschiedenen Rorbu-Typen - jeweils für bis zu 2, 4 und 6 Personen. Wie schon gesagt, sind die Rorbuer alle im traditionellen Stil erhalten - das gibt den Unterkünften einen ganz besonderen Charme, aber man darf auch kein Luxus erwarten. Die Ausstattung ist grundsätzlich einfach und praktisch - d.h. Wohnraum mit Küchenecke bestehend aus Herdplatte, Spüle und Kühlschrank. Des Weiteren Esstisch, bzw. Sitzecke oder Sofa. Je nach Unterkunftsgröße ein bzw. 2 Badezimmer mit Dusche/WC. Außerdem gibt es ein großes Wohnhaus für maximal 10-12 Personen
 

 
Die Boote
Eine Bootsflotte von dieser Güte wird man wohl in ganz Norwegen vergeblich suchen. 8 Boote vom Typ Arvor 230 und 3 x Arvor 250 stehen für die Angler zur Verfügung. Hier werden auch hohe Ansprüche ans Boot voll und ganz erfüllt. Neben Echolot/Kartenplotter sind die Arvors auch alle mit Funk ausgestattet, um im Notfall Hilfe rufen zu können. Außerdem verfügen sie alle über einen Sender, der via Satellit eine direkte Ortung des Boote ermöglicht. So kann man per Internet sofort den Standort des Bootes feststellen - ein überaus großes plus in Sachen Sicherheit.
 
Foto: Kraemmervika Rorbuer

 

 
Foto: Kraemmervika Rorbuer

 

 

 

 
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